Der Innovationscampus Empfingen begibt sich auf Kunstreise

sylvia-barbolini„Der Alltag des modernen Menschen ist von einer Flut aus Informationen geprägt, die ihn mitreisst und überrollt. Dieser überwältigende Strom, genährt von Medien und Werbung, fügt sich in jedem zu einem anderen Bild.

So lautet ein Zitat von Sylvia Barbolini, Künstlerin aus Südtirol, die seit 2012 in Rottweil/ Baden-Württemberg, wie auch in ihrer Geburtsheimat lebt und arbeitet. Das Spektrum ihrer Arbeiten – die sich stets rund um die Darstellung der menschlichen Natur und Psyche drehen – reicht von malerischen Ausdrucksformen über Collage, Monotypie und Siebdruck bis hin zu keramischen Skulpturen, feinen Metallgüssen und Schnitzereien.

In Gleichnis und Metapher gefasst durchleuchtet sie zwischenmenschliche Beziehungen und stellt gesellschaftliche Entwicklungen in Frage. Das entstehende Mosaik aus Zeitgeist und Fiktion enthält in sorgsamer Bildsprache verschlüsselten Witz und sanfte Provokation.

Eine Auswahl ihrer Werke stellt Sylvia Barbolini dem Innovationscampus zur Verfügung. „Das Projekt Innovationscampus fasziniert mich. Hier spüre ich Innovation, treffe auf visionäre Menschen die gewohnt sind, Standards in Frage zu stellen, zu entwickeln, Neues zu schaffen. Vielleicht helfen meine Bilder mit, ‚Design Thinking Prozesse‘ zu fördern“ so die Künstlerin.

Kunst kommt von Können und setzt Wissen, Erkenntnis und Fertigkeit voraus.

So ist es auch von einer Kunst zur anderen oft nur ein kleiner Schritt, der die schönen Künste kaum von ihren Schwestern in Handwerk, Wissenschaft und Technik trennt. Mit Letzteren ist man auf dem Innovationscampus in Empfingen bestens vertraut. Nun hat auch eine Vertreterin der Bildenden Künste ihren Weg nach Empfingen gefunden.

Ihre Werke zieren derzeit die modernisierten Bestandsgebäude und den kürzlich in Betrieb genommenen ‚Tagungs- und Strategiebunker‘.

Erste Besucher des Campus reagierten beeindruckt, blieben vor dem ein und anderen Werk stehen, verloren sich in den Tiefen der Bilder, in denen auch auf den zweiten und dritten Blick immer wieder Neues zu entdecken ist.

Einem weiteren Besucherkreis werden in Kürze die Werke in einer Vernissage vorgestellt.

In der Presse:

Ein Mosaik aus Zeitgeist und Fiktion„, 05.03.2018

Schwarzwälder Bote

Bildsprache in der Technologien-Schmiede„, 28.02.2018
neckarchronik

Weitere Informationen zur Künstlerin: Sylvia Barbolini